Polyapress
Polyan der Firma Polyapress 
Die Minimierung des Allergiepotentials beim Patienten sowie bei unseren Mitarbeitern bestimmen die Auswahlkriterien unserer Materialien. Aus diesem Grund verarbeiten wir schon seit einigen Jahren mit Erfolg diesen Werkstoff.
Hierbei handelt es sich um ein Granulat, das keine toxischen und allergenen Stoffe enthält( Restmonomergehalt unter 0,4 %, Restperoxidgehalt 0,02 %).
Es ist ein reines Polymethylmethacrylat ohne Zusatzstoffe. Viele Menschen reagieren allergisch auf die Nebenprodukte beim chemoplastischen Kunststoff (Mundschleimhautentzündungen, Zungenbrennen, Hautausschläge bis zu Magenbeschwerden). Zudem richtig hergestellt, sitzt eine thermoplastische POLYAN Prothese perfekt im Mund.

Foto: Polyapress Spritzgiessgerät
Vergleich Thermoplast / Chemoplast bei einer herkömmlichen Prothese
In unzähligen Untersuchungen wurde bewiesen, dass die sogenannten
Restmonomere MMA (Flüssigkeitsanteile, die nicht ausgehärtet wurden)
allergene Eigenschaften aufweisen. Neben dieser allergenen Substanz wird beim herkömmlichen Prothesenkunststoff ein Startradikal benötigt, welches für die chemische Polymerisierung (Aushärtung) zuständig ist. Benzoylperoxid, Laurylperoxid oder ein anderes Peroxid muss verwendet werden. Peroxide sind hochallergene Stoffe und sind für die meisten Kunststoffallergien verantwortlich. Ohne diese Mittel ist eine Verarbeitung nicht möglich.
Beim Polyapressverfahren kann auf all diese Mittel verzichtet werden und es stellt somit eine höchstmögliche Biokompatibilität sicher.

